
Spielbericht vom 12. Mai 2026, Herren 80
„Die Wiederbelebung der Herren 80 ist geglückt“, so beschreibt Mannschaftsführer Rolf Kahnt das Debüt seiner spielfreudigen Mitspieler. In ihrem ersten Heimspiel der Sommerrunde am vergangenen Dienstag, 12. Mai 2026, erzielten die Senioren gegen die Herren 80 der MSG Westerbach Eschborn ein leistungsgerechtes Unentschieden 3:3.
Besonders hervorzuheben ist dieses 3:3-Unentschieden insofern, weil es von den Spielergebnissen einen absoluten Seltenheitswert besitzt! „Die Ergebnisse dieser Einzel- und Doppelspiele werden in dieser Form so gut wie nicht mehr vorkommen“, bemerkte Mannschaftsfreund Wolfgang Plagge hinterher süffisant. Hier die Auflösung des bemerkenswerten Seltenheitswerts:
Nach gespielten Einzeln gab es bei den Matchpunkten ein 2:2, nach Sätzen ein 4:4 und nach Spielen ein 31:31. Damit nicht genug, nach gespielten Doppeln gab es bei den Matchpunkten ein 1:1, nach Sätzen ein 2:2 und nach Spielen ein 18:18. Das führte zum seltenen Gesamtergebnis: Matchpunkte 3:3, Sätze 6:6 und Spiele 49:49. „Das macht uns so schnell niemand nach“, resümiert Mannschaftsfreund Claus Dennhardt, der mit seiner Präsenz und seiner jahrzehntelangen Erfahrung die Herren 80 an diesem Tag unermüdlich beriet und erfolgreich coachte.
Zu den Ergebnissen im Detail: Wolfgang Plagge an Punkt 2 zeigte im Einzel mit einem 6:2 und 6:3 eine bravouröse, starke Leistung, nachdem Rolf an Punkt 1 mit einem sicheren 6:0 und 6:2 den ersten Punkt vorlegte. Bei den weiteren Einzeln an Punkt 3 und 4 mussten jedoch Reinhard Schreiber und Wolfgang Christmann gegen starke Gegner jeweils in zwei Sätzen Federn lassen. Schließlich mussten die Doppel die Entscheidung bringen. Da Claus wegen ungünstiger Reihenfolge auf seinen Einsatz verzichtete, spielten Wolfgang Plagge und Reinhard ihr Doppel an Punkt 1. Nach aussichtsreichem Beginn verloren sie die Struktur und hatten mit 5:7 und 1:6 das Nachsehen. Das leistungsgerechte Unentschieden sicherte schließlich die Paarung Karl-Heinz Rittersberger und Rolf an Punkt 2 mit einem 6:3 und 6:2. Besonderer Erwähnung bedarf Karl-Heinz. Dessen sicheres und druckvolles Spiel sorgte durchgängig für imponierende Durchschlagskraft, so dass Karl-Heinz und Rolf mit 6:3 und 6:2 gegen nicht leicht zu spielende Gegner die Oberhand behielten.
Allen Beteiligten sah man bei ihrem glücklichen Debüt Spielfreude, mannschaftlichen Zusammenhalt und herzliches Miteinander an. „Erfreulich ist“, so fasst Rolf zusammen, „dass wir 80-plus (Claus ist sogar schon 90-plus) uns nicht mehr von übertriebenem Ehrgeiz und einem „Siegenmüssen“ beeinflussen lassen, sondern gerade in unserem Alter Spaß und Freude am durchaus immer noch leidenschaftlichen Tennisspielen im Vordergrund stehen“.